CDU lehnt „SUV-Tarif“ ab: Pohler warnt vor Mehrbelastung für Anwohner

Kategorien:

Ein inter­frak­tio­neller Antrag von BIBS und Grünen sieht vor, die Gebühren für Bewoh­ner­park­aus­weise in Braun­schweig künftig nach Fahrzeug­größe zu staffeln. Grundlage soll die tatsäch­lich beanspruchte Straßen­fläche sein. Perspek­ti­visch könnten sich die Kosten – je nach Fahrzeug – um ein Vielfa­ches erhöhen. Der Vorschlag stößt im Rat auf deutliche Kritik, insbe­son­dere bei der CDU.

CDU-Oberbür­ger­meis­ter­kan­didat Maximi­lian Pohler weist den Vorstoß klar zurück. Er kriti­siert, dass der Antrag Anwohner finan­ziell zusätz­lich belasten würde, und stellt den Zeitpunkt infrage. „Anwohner würden damit weiter belastet werden. Gerade in diesen Zeiten brauchen Menschen Entlas­tungen. Wir lehnen den Antrag konse­quent ab“, so Pohler. Als Sprecher der CDU-Fraktion im Mobili­täts­aus­schuss macht er damit deutlich, dass seine Partei weder eine größen­ab­hän­gige Gebühr noch drasti­sche Erhöhungen beim Anwoh­ner­parken mittragen will.

BIBS und Grüne begründen ihren Antrag mit knappen Parkflä­chen und dem Ziel, Anreize für kleinere Fahrzeuge und nachhal­tige Mobilität zu setzen. Nach ihren Berech­nungen könnten die Gebühren für einen Bewoh­ner­park­aus­weis – je nach Fahrzeugtyp – von derzeit 30,70 Euro auf mehrere Hundert Euro im Jahr steigen. Pohler stellt sich diesem Ansatz entgegen und betont den Entlas­tungs­ge­danken für Bürge­rinnen und Bürger, die auf ihr Auto angewiesen sind.

Zum Artikel