„Innovative Technologie-Region“: Pohler setzt auf Sicherheits- und Medizintechnik

CDU-Oberbürgermeisterkandidat Maximilian Pohler sieht in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sowie in der Medizintechnik zentrale Zukunftsbranchen für die Region Braunschweig-Wolfsburg. Ziel sei es, wegfallende Arbeitsplätze – insbesondere im Automobilsektor – zu kompensieren und neue wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen. Pohler knüpft dabei an bestehende Strukturen an, etwa den bereits angesiedelten Rüstungskonzern Rheinmetall am Forschungsflughafen Braunschweig. Sein Ansatz ist klar: „Wir sprechen mit der Geschäftsführung, stellen den Kontakt zum Stadtmarketing her und gehen natürlich auch auf andere Unternehmen der Branche zu.“ Damit setzt er auf eine aktive Ansiedlungspolitik und eine stärkere Vernetzung von Unternehmen, Forschung und Start-ups in der Region. Großes Potenzial sieht Pohler in der vorhandenen Infrastruktur: der Forschungsflughafen, die Technische Universität Braunschweig, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie die Nähe zu militärischen Standorten. Auch junge Unternehmen aus dem Hightech-Bereich will er gezielt einbinden. „All das müssen wir besser verzahnen“, betont Pohler mit Blick auf bestehende Initiativen und Start-ups. Sein langfristiges Ziel beschreibt er deutlich: „Wenn wir hier ähnlich wie Singapur oder Israel mit staatlichem Startkapital hebeln und andere Player anlocken, dann können wir die klassische Automobilregion in eine innovative Technologie-Region umwandeln. Das wird ein Mammutprojekt, für das wir aber jetzt einen Plan aufstellen müssen.“ Die Entwicklung hin zu neuen Industrieclustern wird regional über Parteigrenzen hinweg grundsätzlich unterstützt. Pohler versteht seinen Vorstoß als strategischen Ansatz, um die wirtschaftliche Zukunft Braunschweigs und der gesamten Region aktiv zu gestalten. Zum Artikel
„Braunschweig braucht einen klaren Kurs“: Pohler stellt Ziele für die Stadt vor

Mit dem Start in den Wahlkampf hat CDU-Oberbürgermeisterkandidat Maximilian Pohler seine zentralen politischen Schwerpunkte für Braunschweig umrissen. Im Interview beschreibt er seine Vision für eine wirtschaftlich starke, sichere und finanziell handlungsfähige Stadt. Kritisch blickt Pohler auf die aktuelle Entwicklung: „Es gibt viele Projekte, aber keinen erkennbaren Kurs. Genau das ist das Problem.“ Für ihn steht fest, dass Braunschweig klarer geführt werden müsse. Seine drei zentralen Themen sind Arbeitsplätze, Sicherheit und solide Finanzen. Im Bereich Wirtschaft setzt Pohler auf neue Impulse für die Region. Ziel sei es, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen – etwa durch zusätzliche Gewerbegebiete und die gezielte Ansiedlung von Unternehmen. Besonders betont er Zukunftsbranchen wie Sicherheits- und Verteidigungstechnologien, Medizintechnik sowie Hightech-Forschung. Gleichzeitig fordert er stärkere Investitionen in Innovation und Risikokapital, um die Region langfristig wettbewerbsfähig zu halten. Auch bei den Stadtfinanzen sieht Pohler dringenden Handlungsbedarf. Neben strukturellen Problemen bei der Finanzierung der Kommunen erkennt er vor allem ein Prioritätenproblem: „Wir haben nicht nur ein Einnahmenproblem, sondern auch ein Prioritätenproblem.“ Ausgaben wie Velorouten oder einzelne Förderprojekte stellt er zur Diskussion und kündigt an, sämtliche Ausgaben auf den Prüfstand zu stellen sowie Verwaltungsstrukturen effizienter zu gestalten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die innere Sicherheit. Pohler sieht in Teilen der Stadt konkrete Herausforderungen: „In Teilen schon. Es gibt Orte, an denen sich Menschen und vor allem Frauen nicht wohlfühlen.“ Für ihn gehören Sauberkeit, Ordnung und eine sichtbare Präsenz von Sicherheitskräften zu den Grundlagen einer lebenswerten Stadt. Darüber hinaus fordert Pohler eine stärkere Fokussierung auf die kommunale Aufgabe des Oberbürgermeisters. Er kündigt an, sich im Amt vollständig auf Braunschweig zu konzentrieren und keine zusätzlichen politischen Funktionen wahrzunehmen. Sein Anspruch: weniger Inszenierung, mehr Umsetzung. „Ich brauche kein Denkmal. Ich will, dass Braunschweig wieder funktioniert.“ Zum kompletten Interview
Nachbarschaftszentrum im Westlichen Ringgebiet: Pohler unterstützt Fortführung erfolgreicher Quartiersarbeit

Der Rat der Stadt Braunschweig hat den Weg für ein weiteres Nachbarschaftszentrum freigemacht. Mit großer Mehrheit wurden 80.000 Euro für das Projekt beschlossen. Vieles deutet darauf hin, dass der neue Standort im Westlichen Ringgebiet entstehen soll – dort läuft das bisherige Förderprogramm „Soziale Stadt“ nach 24 Jahren aus. CDU-Oberbürgermeisterkandidat Maximilian Pohler unterstützt diese Entwicklung ausdrücklich. In einer gemeinsamen Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Fraktionen betonte er die Bedeutung der bisherigen Arbeit im Stadtteil: „Die Soziale Stadt war ein erfolgreiches Programm, jetzt muss es weitergehen.“ Pohler hob insbesondere die Rolle der Menschen vor Ort hervor und unterstrich den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Quartier: „Am Ende sind es die Leute im Quartier, die den Stadtteil zusammenhalten.“ Hintergrund ist das Auslaufen des Quartiersmanagements im Westlichen Ringgebiet, das bislang zentrale Netzwerkarbeit geleistet hat. Politik und lokale Akteure sehen weiterhin großen Bedarf für einen niedrigschwelligen Begegnungsort, um soziale Herausforderungen im Stadtteil zu adressieren und bestehende Strukturen zu stärken. Über Fraktionsgrenzen hinweg besteht Einigkeit, die erfolgreiche Stadtteilarbeit fortzuführen. Mit dem neuen Nachbarschaftszentrum soll dafür eine dauerhafte Grundlage geschaffen werden. Zum Artikel
83 Millionen Euro besser als erwartet – Pohler warnt vor Milliardenschulden

Braunschweigs Haushalt hat 2025 um 83 Millionen Euro besser abgeschnitten als prognostiziert. Oberbürgermeister Thorsten Kornblum führte dies unter anderem auf Kostendeckel, einen „Netto-Nullstellenplan“, Haushaltsdisziplin sowie zusätzliche Mittel aus dem kommunalen Finanzausgleich und geplante Soforthilfen zurück.CDU-Oberbürgermeisterkandidat Maximilian Pohler bewertet die Lage deutlich kritischer. Er stellt klar: „Die Haushaltslage der Stadt Braunschweig verschlechtert sich unter SPD-Führung seit 2014 immer weiter. In wenigen Jahren beläuft sich die Verschuldung der Stadt Braunschweig auf eine Milliarde Euro – die Rücklagen sind aufgebraucht.“ Nach seiner Einschätzung werde die erste Aufgabe des neu gewählten Rates im September ein Haushaltssicherungskonzept sein – „das Erbe von zwölf Jahren SPD-Oberbürgermeistern“. Auch die Darstellung der Einsparungen hinterfragt Pohler. „Die vom Oberbürgermeister angesprochene Konsolidierung ist nicht ersichtlich. Die von ihm bekanntgegebenen 83 Millionen Euro – eine Zahl, die dem Rat der Stadt bisher nicht mitgeteilt wurde – sind nicht das Ergebnis von Sparanstrengungen, sondern von falscher Planung der Finanzverwaltung.“ Grundsätzlich wirft Pohler der Ratsmehrheit fehlende Prioritätensetzung vor: „Alle niedersächsischen Kommunen haben Herausforderungen bei den Finanzen, unterscheiden aber zwischen notwendigen Maßnahmen und Prestigeprojekten. Dies geschieht in Braunschweig nachweislich nicht.“ Als Beispiele nennt er Ausgaben für „Prestigeprojekte wie Pocket Parks oder Velorouten“, während gleichzeitig das Defizit des Städtischen Klinikums bei rund 80 Millionen Euro jährlich liege und der Umbau auf das Zwei-Standorte-Konzept mehr als eine Milliarde Euro koste. Lediglich 300 Millionen Euro davon würden vom Land getragen. Pohlers Fazit ist deutlich: Unter der aktuellen Führung drohe Braunschweig perspektivisch eine massive Verschuldung – bis hin zu einer möglichen Aufsicht durch das Land. Zum Artikel
„Schaden von Braunschweig abwenden“: Pohler fordert Krisengipfel für das Klinikum

Angesichts der finanziellen und strukturellen Herausforderungen am Städtischen Klinikum Braunschweig fordert CDU-Oberbürgermeisterkandidat Maximilian Pohler ein entschlossenes Krisenmanagement. Er verlangt einen kurzfristigen Krisengipfel sowie ein Sofortprogramm, um die medizinische Versorgung in der Region zu sichern. Pohler betont: „Es gilt, Schaden von Braunschweig und den Menschen im Braunschweiger Land bei der medizinischen Versorgung abzuwenden. Ich vermisse engagiertes Krisenmanagement.“ Hintergrund sind neben der angespannten Haushaltslage des Klinikums insbesondere Unsicherheiten rund um die sogenannte 2‑Kilometer-Regel im Zuge der Bundes-Krankenhausreform. Die beiden Klinikstandorte an der Salzdahlumer Straße und an der Celler Straße liegen rund sieben Kilometer auseinander. Nach dem neuen Bundesgesetz müssten an beiden Standorten unter bestimmten Voraussetzungen eigene Großgeräte und entsprechende medizinische Strukturen vorgehalten werden. Eine beantragte Ausnahmegenehmigung war zunächst nicht erfolgreich. Pohler sieht hier die Stadtspitze in der Verantwortung: „Offenbar tauchen jetzt kurz vor der Ratifizierung des Bundes-Gesetzes Ungereimtheiten auf, die die in Aussicht gestellte Ausnahmeregelung der 2‑Kilometer-Regel in Braunschweig gefährden. Das hätte der Oberbürgermeister unbedingt ausschließen müssen.“ Er verweist darauf, dass der OB wiederholt betone, die Interessen Braunschweigs in Berlin und Hannover gut zu vertreten. Neben der Gesetzesfrage spricht Pohler auch die wirtschaftliche Situation des Klinikums an, das mit Investitionen von rund einer Milliarde Euro umgebaut wird und seit 2024 hohe jährliche Defizite verzeichnet. Er fordert von Oberbürgermeister Kornblum einen klaren Plan, um den „Bedrohungen des hiesigen Maximalversorgers entschieden begegnen zu können“. Konkret verlangt Pohler einen Krisengipfel mit „allen relevanten Kräften“ in Braunschweig sowie ein stärkeres Eintreten gegenüber dem Land für eine „annähernde Gleichbehandlung mit den Unikliniken Hannover und Göttingen“, die umfangreiche Landesförderungen erhalten. Zum Artikel
„Sicherheit ist ein Grundbedürfnis“: Pohler bringt Sechs-Punkte-Plan in den Rat ein

Mit einem klaren Bekenntnis zur Stärkung der inneren Sicherheit hat CDU-Oberbürgermeisterkandidat Maximilian Pohler seinen Sechs-Punkte-Plan in den Braunschweiger Rat eingebracht. Ziel ist es, sowohl die tatsächliche Sicherheit als auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu stärken. In der Debatte betonte Pohler: „Sicherheit ist ein Grundbedürfnis.“ Braunschweig sei zwar eine vergleichsweise sichere Stadt, dennoch bekomme ihr Ruf Risse. Gewalt habe „eine neue Qualität“, was das Sicherheitsempfinden vieler Menschen verändere. Pohler warb für konkrete kommunale Maßnahmen statt bloßer Absichtserklärungen. Dazu zählen unter anderem eine wissenschaftlich begleitete Sicherheitsbefragung, zusätzliche Sicherheitsdienste im ÖPNV an Wochenendabenden, Sicherheitskonferenzen in den Stadtbezirken sowie die Prüfung weiterer Waffenverbotszonen. Klar positionierte er sich dabei mit den Worten: „Waffen gehören nicht in den öffentlichen Raum. Der Staat muss Präsenz zeigen.“ Den Zentralen Ordnungsdienst sieht Pohler als notwendige Ergänzung zur Polizei. Es gehe nicht um eine Bewaffnung mit Schusswaffen, sondern um eine bessere Ausstattung und – nach entsprechender Ausbildung – um die Möglichkeit, konsequent handeln zu können. Der Antrag fand im Rat keine Mehrheit. Pohler kündigte jedoch an, das Thema Sicherheit weiterhin mit Nachdruck zu verfolgen. Zum Artikel
26. Braunschweiger Eiswette: Oker-Eis trägt

Bei der 26. Eiswette der CDU Braunschweig am Oker-Seitenarm auf dem Gelände des Gehörlosen Sportvereins haben die Landtagsabgeordnete Sophie Ramdor und Alba-Geschäftsführer Matthias Fricke die Tragfähigkeit des Eises getestet. Die traditionelle Veranstaltung, die die CDU seit Jahren jeweils Anfang Februar ausrichtet, lockte auch diesmal zahlreiche Zuschauer an die Eisenbütteler Straße. Ramdor wettete darauf, dass das Eis nicht trage, während Fricke angesichts der vorherigen Frosttage von einer geschlossenen und belastbaren Eisdecke ausging. Unter Sicherung durch die DLRG betraten beide die Fläche, wobei Fricke voranging und sich Schritt für Schritt vom Ufer entfernte, ohne dass das Eis nachgab. Damit stand sein Wettsieg fest; Ramdor folgte ihm vorsichtig und räumte ihre Niederlage ein. Auf den vollständigen Weg bis zum gegenüberliegenden Ufer verzichteten beide aus Sicherheitsgründen. Moderiert wurde das Spektakel von CDU-Oberbürgermeisterkandidat Maximilian Pohler, der die Eiswette als festen Termin im politischen und gesellschaftlichen Braunschweiger Kalender begleitete. Als Wetteinsätze kündigte Ramdor einen Besuch im Niedersächsischen Landtag für DLRG und Gehörlosen Sportverein an, während Fricke im Frühjahr eine Mitfahrt auf einem Müllfahrzeug auf dem Harz- und Heide-Messegelände ermöglichen will. Zum Artikel
CDU lehnt „SUV-Tarif“ ab: Pohler warnt vor Mehrbelastung für Anwohner

Ein interfraktioneller Antrag von BIBS und Grünen sieht vor, die Gebühren für Bewohnerparkausweise in Braunschweig künftig nach Fahrzeuggröße zu staffeln. Grundlage soll die tatsächlich beanspruchte Straßenfläche sein. Perspektivisch könnten sich die Kosten – je nach Fahrzeug – um ein Vielfaches erhöhen. Der Vorschlag stößt im Rat auf deutliche Kritik, insbesondere bei der CDU. CDU-Oberbürgermeisterkandidat Maximilian Pohler weist den Vorstoß klar zurück. Er kritisiert, dass der Antrag Anwohner finanziell zusätzlich belasten würde, und stellt den Zeitpunkt infrage. „Anwohner würden damit weiter belastet werden. Gerade in diesen Zeiten brauchen Menschen Entlastungen. Wir lehnen den Antrag konsequent ab“, so Pohler. Als Sprecher der CDU-Fraktion im Mobilitätsausschuss macht er damit deutlich, dass seine Partei weder eine größenabhängige Gebühr noch drastische Erhöhungen beim Anwohnerparken mittragen will. BIBS und Grüne begründen ihren Antrag mit knappen Parkflächen und dem Ziel, Anreize für kleinere Fahrzeuge und nachhaltige Mobilität zu setzen. Nach ihren Berechnungen könnten die Gebühren für einen Bewohnerparkausweis – je nach Fahrzeugtyp – von derzeit 30,70 Euro auf mehrere Hundert Euro im Jahr steigen. Pohler stellt sich diesem Ansatz entgegen und betont den Entlastungsgedanken für Bürgerinnen und Bürger, die auf ihr Auto angewiesen sind. Zum Artikel
„An Sicherheit darf nicht gespart werden“: Pohler stellt Sechs-Punkte-Plan für Braunschweig vor

Mit einem Sechs-Punkte-Plan zur inneren Sicherheit will die CDU Braunschweig das Sicherheitsgefühl in der Stadt stärken. Initiator und zentraler Treiber ist CDU-Oberbürgermeisterkandidat Maximilian Pohler, der Sicherheit als kommunale Kernaufgabe versteht – nicht allein als Zuständigkeit der Polizei. Der Rat soll am 10. Februar über den Antrag entscheiden. Pohler begründet den Vorstoß mit einer kritischen Bestandsaufnahme: Braunschweig sei zwar grundsätzlich eine sichere Großstadt, doch „dieser gute Ruf bekommt Risse“. Verschmutzung, schlechte Beleuchtung, Alkoholexzesse und Gewalttaten würden sowohl die tatsächliche Sicherheit als auch das subjektive Sicherheitsgefühl beeinträchtigen. Für Pohler ist klar: „Wir müssen investieren. Das gehört zur Wahrheit dazu. An Sicherheit darf nicht gespart werden.“ Kernpunkt des CDU-Plans ist die Stärkung des Zentralen Ordnungsdienstes (ZOD). Nach Pohlers Vorstellung soll der ZOD künftig robuster ausgestattet werden und – nach zusätzlicher Ausbildung – auch mit „unmittelbarem Zwang“ handeln dürfen. Dazu zählen körperliche Gewalt sowie Hilfsmittel wie Fesseln oder Reizstoffe. Pohler sieht darin eine notwendige Konsequenz, um Ordnungsrecht effektiv durchsetzen zu können. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ausweitung der Waffenverbotszone auf zentrale Innenstadtbereiche wie Bohlweg, Schlossplatz, Anna-Amalia-Platz und den Platz am Ritterbrunnen. Pohler begründet dies klar: „Messer gehören nicht in die Stadt.“ Die bestehende Waffenverbotszone habe bereits Wirkung gezeigt, wie sich an beschlagnahmten Waffen ablesen lasse. Ergänzend schlägt die CDU den Einsatz privater Sicherheitsdienste im ÖPNV an Wochenendabenden, regelmäßige Sicherheitsbegehungen, Sicherheitskonferenzen in den Stadtbezirken sowie eine wissenschaftlich fundierte Bürgerbefragung vor. Pohler betont, dass Sicherheit nicht nur eine Frage der Kriminalstatistik sei, sondern auch von Sauberkeit, Beleuchtung und dem Abbau von Angsträumen abhänge. Zum Artikel
Haus der Musik beschlossen: Pohler stimmt zu – aus Verantwortung für die Innenstadt

Der Rat der Stadt Braunschweig hat mit der Mehrheit von SPD und CDU dem Konzept für ein Haus der Musik im ehemaligen Karstadt-Einrichtungshaus zugestimmt. Damit kann die Stadtverwaltung die Planungen für eine gemeinsame Stiftung mit dem Unternehmen New Yorker weiterverfolgen, das 60 Millionen Euro beisteuern will. Vorgesehen sind die Städtische Musikschule, ein Konzertsaal mit rund 1200 Plätzen sowie weitere öffentliche Angebote. CDU-OB-Kandidat Maximilian Pohler machte in der Debatte deutlich, dass ein Haus der Musik mit Konzertsaal ursprünglich nicht die bevorzugte Lösung seiner Fraktion gewesen sei. Ein reines Musikschulgebäude habe die CDU zunächst vorgezogen. Gleichwohl erklärte Pohler den Kurswechsel seiner Fraktion mit Blick auf die Innenstadtentwicklung: „Wir wollen Verantwortung zeigen und Mut, und so das Thema Innenstadtbelebung mit dem Thema Musikschule zusammenbinden.“ Pohler verwies darauf, dass sich Wirtschaftsverbände, Dehoga und Innenstadtakteure klar für den Standort im ehemaligen Karstadt-Gebäude ausgesprochen hätten. Den Konzertsaal bezeichnete er zwar nicht als zwingend notwendig, stellte aber klar, dass ohne ihn das Projekt insgesamt nicht realisierbar sei. Deshalb stimme die CDU dem Konzept nun zu – „aus Pflichtgefühl gegenüber der Stadt“. Positiv bewertete Pohler zudem, dass Kosten reduziert worden seien und der sogenannte Dritte Ort aus dem Konzept herausfalle: „Der Dritte Ort entfällt, und das ist gut so.“ Mit der Zustimmung der CDU trägt Pohler den Kompromiss mit, Leerstände in der Innenstadt zu füllen und die Musikschule dauerhaft im Zentrum zu verankern – auch wenn dies Abstriche an den ursprünglichen Vorstellungen seiner Partei bedeutet. Zum Artikel
