Der Rat der Stadt Braunschweig hat den Weg für ein weiteres Nachbarschaftszentrum freigemacht. Mit großer Mehrheit wurden 80.000 Euro für das Projekt beschlossen. Vieles deutet darauf hin, dass der neue Standort im Westlichen Ringgebiet entstehen soll – dort läuft das bisherige Förderprogramm „Soziale Stadt“ nach 24 Jahren aus.
CDU-Oberbürgermeisterkandidat Maximilian Pohler unterstützt diese Entwicklung ausdrücklich. In einer gemeinsamen Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Fraktionen betonte er die Bedeutung der bisherigen Arbeit im Stadtteil: „Die Soziale Stadt war ein erfolgreiches Programm, jetzt muss es weitergehen.“
Pohler hob insbesondere die Rolle der Menschen vor Ort hervor und unterstrich den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Quartier: „Am Ende sind es die Leute im Quartier, die den Stadtteil zusammenhalten.“
Hintergrund ist das Auslaufen des Quartiersmanagements im Westlichen Ringgebiet, das bislang zentrale Netzwerkarbeit geleistet hat. Politik und lokale Akteure sehen weiterhin großen Bedarf für einen niedrigschwelligen Begegnungsort, um soziale Herausforderungen im Stadtteil zu adressieren und bestehende Strukturen zu stärken.
Über Fraktionsgrenzen hinweg besteht Einigkeit, die erfolgreiche Stadtteilarbeit fortzuführen. Mit dem neuen Nachbarschaftszentrum soll dafür eine dauerhafte Grundlage geschaffen werden.
