„Sicherheit ist ein Grundbedürfnis“: Pohler bringt Sechs-Punkte-Plan in den Rat ein

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Mit einem klaren Bekenntnis zur Stärkung der inneren Sicher­heit hat CDU-Oberbür­ger­meis­ter­kan­didat Maximi­lian Pohler seinen Sechs-Punkte-Plan in den Braun­schweiger Rat einge­bracht. Ziel ist es, sowohl die tatsäch­liche Sicher­heit als auch das subjek­tive Sicher­heits­ge­fühl der Bürge­rinnen und Bürger nachhaltig zu stärken.

In der Debatte betonte Pohler: „Sicher­heit ist ein Grund­be­dürfnis.“ Braun­schweig sei zwar eine vergleichs­weise sichere Stadt, dennoch bekomme ihr Ruf Risse. Gewalt habe „eine neue Qualität“, was das Sicher­heits­emp­finden vieler Menschen verändere.

Pohler warb für konkrete kommunale Maßnahmen statt bloßer Absichts­er­klä­rungen. Dazu zählen unter anderem eine wissen­schaft­lich beglei­tete Sicher­heits­be­fra­gung, zusätz­liche Sicher­heits­dienste im ÖPNV an Wochen­end­abenden, Sicher­heits­kon­fe­renzen in den Stadt­be­zirken sowie die Prüfung weiterer Waffen­ver­bots­zonen. Klar positio­nierte er sich dabei mit den Worten: „Waffen gehören nicht in den öffent­li­chen Raum. Der Staat muss Präsenz zeigen.“

Den Zentralen Ordnungs­dienst sieht Pohler als notwen­dige Ergänzung zur Polizei. Es gehe nicht um eine Bewaff­nung mit Schuss­waffen, sondern um eine bessere Ausstat­tung und – nach entspre­chender Ausbil­dung – um die Möglich­keit, konse­quent handeln zu können.

Der Antrag fand im Rat keine Mehrheit. Pohler kündigte jedoch an, das Thema Sicher­heit weiterhin mit Nachdruck zu verfolgen.

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